Kolumne II 09

Liebe UW- Filmer und Fotografen!

 

Das Jahr ist schon wieder vorbei.

Ich habe den Eindruck, wir leben so schnell, wie unsere Autos fahren oder unsere Flugzeuge fliegen. `Jammern hilft da allerdings nicht, die Zeit ist trotzdem weg. Wir könnten die Zeit „entschleunigen“, abtauchen und das Ganze dann filmen, zum Beispiel…, könnten wir. Mal drüber nachdenken hilft möglicherweise.

Wir haben auch nachgedacht, deshalb wollen wir unsere Erfahrungen mit Euch teilen und in die Grundlagen der Videofilmerei und Fotografie unter Wasser an den geneigten Besucher unserer Homepage gern  weitergeben. Wählen wir also das erste Thema aus…, der Domeport…, eine oft gestellte Frage.

Die Antwort ist relativ simpel. In der Ausbildung hört der Taucher, „unter Wasser ist alles viel näher und größer!“. Woran liegt das? Sie schauen mit Ihrer Taucherbrille durch eine plane Scheibe, das ist, als wenn Sie ein Bügeleisen in einen Käse rammen. Im Ergebnis ist der Käse komplett kaputt. Verstanden? Die Kamera sieht das übrigens genau so, wenn sie eine glatte Platte vor der Optik hat.

Wie kann man also Realität herstellen? Schon mal ein Fischauge betrachtet? Es ist rund, wie eine Kugel. Damit der Fisch laut Beuteschema auch tatsächlich das erwischt, was er sieht und nicht dauernd daneben greift oder frisst… und überlebt.  Nutzt Ihre Kamera auch eine runde kugelförmige Optik am Gehäuse, dann bildet sie die Dinge so groß ab, wie sie tatsächlich sind. Da hilft dann ein Domeport !

Werfen sie also eine Kugel in den Käse, bleibt der Käse weitgehend ganz. Besseres Beispiel, … mit einem Planport gemachte Halb/Halb Bilder Ihrer Freundin im Korallenriff zeigt Ihnen eine Vorschau…, „in 30 Jahren“!.  Nehmen sie den Dome, bleiben Sie in der Gegenwart.  So einfach ist das! In diesem Sinne „Immer den Stickstoff ordentlich abatmen“!

Frohe Weihnachten und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2010


herzlichst,

Ihr Steffen Damm